Jana Jäger wird am Sonntag, 27. September, durch Superintendent Dr. Frank Uhlhorn in ihre Pfarrstelle in Grone eingeführt. Der Gottesdienst, zugleich Erntedank-Gottesdienst, findet in der St. Petri Kirche (Kirchstraße 2, 37081 Göttingen) statt und beginnt um 11 Uhr. Der Kinderchor unter der Leitung von Nicola Ladisch singt, und es spielt das Orchester. Die Orgel spiel Elke Hahn. Im Anschluss an den Gottesdienst wird eine warme Suppe serviert, dazu gibt es Sekt und Selters zum Anstoßen.
Für Jana Jäger ist die St. Petri Kirche ein Ort, der ihr eine besondere Stärke gibt, denn dort ist sie auch ordiniert worden. In den dreieinhalb Jahren seitdem seien sie und ihre Familie in Grone angekommen, sagt sie, es sei für sie ein „Ort des Wachsens“. Und gewachsen ist in der Zeit schon einiges. So hat Jana Jäger die Eröffnung des Petri Hauses 2 miterlebt und an der Gestaltung der Region Göttingen West, zu der die Gemeinde gehört, neuer Strukturen für Konfirmandenunterricht und der Zusammenarbeit auch auf pfarramtlicher Ebene mitgearbeitet. „Das finde ich besonders bereichernd, da ich sehr gerne im Team arbeite, sowohl für Projekte als auch für Gottesdienst“, sagt Pastorin Jäger. Eine Kirchenvorstandswahl fiel bereits in ihre bisherige Zeit und auch die Verabschiedung geschätzter Kolleg:innen wie Pastor Henning Kraus, Diakonin Maike Trebesch oder Pastor Pascal Misler.
Jana Jäger arbeitet eng mit den Kindertagesstätten Petri Haus und Jona-Kita zusammen, mit dem Familienzentrum und dem Zentrum für ältere Menschen (ZäM). Im ZäM ist sie nach wie vor einmal im Monat und gestaltet Gottesdienste. Sie finde es wunderbar, dass sie in Grone im Sozialraum arbeiten könne, da sie nicht nur Pastorin ist, sondern auch Religionspädagogin und Sozialarbeiterin.
Bau-Themen und Verwaltung zögen viele Ressourcen, spricht sie ein weiteres Arbeitsgebiet an. Jedoch: „Bei allem, was immer aufgerufen wird, dass Kirche kleiner wird und das Vieles nicht mehr geht, ist Grone und die Region Göttingen-West sehr gut aufgestellt. Viele ehrenamtliche Menschen arbeiten zusammen an Konzepten und gestalten aktiv die Zukunft der Gemeinde mit“, sagt sie. So werde besonders das diakonische Profil, bei den Menschen zu sein, immer wieder sichtbar. Für ihren Dienst in der Zukunft wünsche sie sich, „dass wir einander stets mit einem hörenden Herz begegnen. In Christus verwurzelt zu sein bedeutet, Kraft geschenkt zu bekommen und gleichzeitig Verantwortung zu übernehmen für alle, die Orientierung und Halt suchen und brauchen.“